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Neu in unserer Pastoralen Einheit:Diakon Karl Hans Danzeglocke

Karl Hans Danzeglocke
Datum:
16. März 2026

 
Liebe Gemeindemitglieder, 

ich bin der Neue und eigentlich doch nicht. 

Mein Name ist Karl Hans Danzeglocke. Am 22. Oktober 1988 wurde ich im Kölner Dom von Weihbischof Frotz zum Diakon geweiht.

Bisher war mein Einsatzgebiet in Oberkassel, da ich im Zivilberuf Lehrer an einem Oberkassler Gymnasium war. Ich unterrichtete die Fächer Deutsch, Religion, Pädagogik und Theater. Viele meiner Schülerinnen und Schüler habe ich getraut und deren Kinder getauft und sie auch bei Krisen pastoral begleitet. Darüber hinaus war ich viele Jahre als Notfallseelsorger in Düsseldorf tätig.

Nach 42 Jahren Schuldienst wurde ich pensioniert und hatte damit noch mehr Zeit, mich in die Gemeinde einzubringen. Seit fast vier Jahren wohne ich jetzt mit meiner Frau in Benrath ­und daher lag es nahe, dass ich nach St. Cäcilia wechsle. Meine zwei erwachsenen Kinder leben mit ihren Familien ebenfalls in Düsseldorf.

Nach einem sehr freundlichen und produktiven Gespräch mit Pfarrer Heinzen war klar, ich wechsle die Gemeinde. Auch im Pastoralteam und bei den Mitarbeitenden in den Pastoralbüros wurde ich mehr als freundlich und kooperativ aufgenommen.

Zum 1. März 2026 wurde ich dann von Kardinal Wölki zum Diakon mit Zivilberuf im Seelsorgebereich Benrath-Urdenbach sowie in den Gemeinden St. Antonius und Elisabeth und St. Matthäus ernannt.

Meine genauen Aufgaben werde ich noch mit Pfarrer Heinzen absprechen. Es ist jetzt ist schon klar, dass ich neben der Assistenz in der Messe Taufen, Trauungen und Beerdigungen übernehmen werde.

Ich verstehe meine Aufgabe als Diakon darin, Menschen Gott und damit vielleicht auch der Kirche näher zu bringen. So wie es im heutigen Evangelium steht: „Jesus antwortete ihr: Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.“ (Joh 4,14) 

Jesus nimmt uns den Weg zum Brunnen nicht ab, aber er geht diesen Weg mit uns und er zeigt uns dabei eine Dimension, die über die alltägliche Tretmühle hinausweist. Er macht uns deutlich, dass Gott uns nicht nur in seine Hand nimmt, sondern dass er uns aus dieser Hand nie mehr herausfallen lässt – nicht einmal im Tod.

Ich freue mich, mit diesen Gemeinden diesen Weg fortzusetzen. 

Ihr Diakon
Karl Hans Danzeglocke